Kurz vor „Primetime“ trafen am 24. November 2018 jene Wilheringer, die nicht als „Couchpo-tatoes“ an diesem Abend galten, in den Turnsaal des Stiftsgymnasium Wilhering ein. Voller Er-wartung einen Konzertabend voller böhmischer Blasmusik zu erleben, wurden sie kurzerhand im „Kino“ z´Wilhering willkommen geheißen. So „zappte“ an diesem Konzertabend der Musikverein Dörnbach durch die Bandbreite an Filmmusik und bot dadurch dem Publikum einen „Kinoabend“ der Sonderklasse. Als Leinwand boten unsere MusikerInnen durch modernste Vorführtechnik ein superscharfes Bild, Projektoren und Bildgebung entstanden in den Gehirnen der Zuschauer, Musik und Ton durch Dolby Musikverein Dörnbach live; als Hauptdarsteller in seinem Debüt: Christian Neunteufel; Nebendarsteller: Horst Kremaier, Pater Johannes Mülleder und ebenfalls im Debüt: Bernhard Franzl; die charmante Sprechrolle übernahm Magdalena Pappenreiter.

Die erste Hälfte eröffneten die Superhelden des Marvel Universums unter dem Titel „Avengers“ und übergaben direkt die Leinwand an Tony und Maria, den beiden Hauptdarstellern in „West Side Story“, eine Romanze von zwei Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen im New York City der 1950er Jahre. Ein Musical mit viel Biss und schwarzem Humor bot „Tanz der Vampire“ und die Welt der Cowboys im Saloon mit Whiskey, Kartenspiel, Pferde und die weite Steppenlandschaft in „Moment for Morricone“ entließ die Besucher schließlich zur Popcorn und Cola-Nachfüllung.

Die JUMUS des MVD gaben unter anderem „Duel of the Fates“ – die dunkle Bedrohung von John Williams zu ihrem Besten. Provokation, „Coolness“ und die Achterbahn der Gefühle im Leben der Jugendlichen war in Tönen von Rock&Roll in „Grease!“ gefasst. In der aufgeführten Suite „Forrest Gump“ wurde deutlich, was diese Person wirklich auszeichnet: ein tiefer innerer Frieden aus welchem er seine Stärke gewinnt und um den man ihn nur beneiden kann. „Thank you for the music“ dachten sich die Zuhörer nach dem Medley „Mamma Mia!“ und wurden schließlich von Melodien des Großmeisters der Filmmusik „John Williams“ auf ihre eigene Couch entlassen.